Hattingen solidarisch e.V.
Herzlich Willkommen auf unserer Internetseite
Liebe Hattinger Bürgerinnen und Bürger,
zur Überwindung von Notlagen und für mehr Chancengleichheit in unserer Stadt ist unsere Solidarität gefordert!
Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen den Verein vorstellen und Sie über aktuelle Entwicklungen informieren.
Erste Hattinger Armutskonferenz
Die Armutskonferenz am 27. Janaur 2012 war mit rund 100 Menschen gut besucht!
Der große Ratssaal und die Empore waren neben Akteuren aus der Verwaltung, Institutionen und Vereinen, mit vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern gefüllt.
Der Begrüßung durch die Jugend- und Sozialdezernentin Beate Schiffer schloss sich ein Vortrag vom Mitglied des Landtages Prof. Dr. Rainer Bovermann zum „Enquetebericht und Armutsbericht des EN-Kreises", bezogen auf Kinderarmut. Prof. Klaus Wermker, ehem. Leiter des Büros für Stadtentwicklung der Stadt Essen referierte über die räumliche Auswirkungen der sozialen Spaltung der Gesellschaft, leider fehlte hier der Bezug zu Hattingen.
Gute Beispiele aus Hattingen stellten sich vor:
- Merlin e.V.
- Jung hilft Alt - Alt hilft Jung in Welper
- Hattingen solidarisch e.V.
- Kindergeburtstage im öffentlichen Raum (Kinderschutzbund)
In Arbeitsgruppen wurde „Kinderarmut - präventive Maßnahmen auf lokaler Ebene“ unter der Leitung von Friedhelm Güthoff, Landesgeschäftsführer des Kinderschutzbundes NRW diskutiert. „Armut und Gesundheit“ wurde Dr. Helfried Waleczek, EVK Hattingen geleitet. Prof. Klaus Wermker leitete die dritte Arbeitsgruppe: "Armut im Stadtteil bzw. Quartier".
Frau Beate Schiffer erläuterte in ihrem Schlusswort, dass die Ergebnisse intern diskutiert werden. Jetzt darf man gespannt sein, welche Rückschlüsse aus der Konferenz gezogen werden.
Vom Verein Hattingen solidarisch e.V. beteiligten sich 9 Mitglieder.
Armutskonferenz WAZ Hattingen
Foto: Udo Kreikenbohm / WAZ FotoPool
Vorne von links: Prof. Klaus Wermker, Prof. Dr. Rainer Bovermann, Dr. Helfried Waleczek und Bernd Loewe von Hattingen solidarisch
16,5 Prozent Kinderarmut in Hattingen
„Hattingen steht mit einem Anteil von 16,5 Prozent Kinderarmut an dritter Stelle im gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis und liegt mit diesem Wert zudem über dem Durchschnitt“, erklärt Prof. Dr. Rainer Bovermann, Mitglied des Landtags NRW. Auf der ersten Hattinger Armutskonferenz gibt er einen Überblick über die Arbeit der Enquete-Kommission, die sich von 2006 bis 2008 im Landtag mit dem Thema „Chancen für Kinder“ auseinander gesetzt hat.
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WAZ Hattingen: Keine Lösung für Armut
Ursachen und Mängel sollen auch nach Konferenz diskutiert werden, die über Bildung, Gesundheit und Integration sprach.
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dm Kassenaktion 29. Februr 2012
dm-drogerie markt und die Deutsche UNESCO-Kommission führen ihr gemeinsames Engagement mit "Ideen Initiative Zukunft" auch in Hattingen fort.
"Alle Projekte, die sich in einem dm-Markt vorstellen, laden wir im Februar 2012 zur Teilnahmean einer dm-Kassieraktion ein: Für kurze Zeit schlüpfen die Teilnehmer in die Rolle eines dm-Mitarbeiters, nehmen hinter der Kasse Platz und ziehen die Waren der Kunden über den Kassenscanner. Die Einnahmen, die in Ihrem dm-Markt erzielt werden, spendet dm zu gleichen Teilen an die teilnehmenden Projektgruppen des jeweiligen Markts".
22. Februar 2012, ab 16 Uhr, der Verein stellt sich für 2 Stunden im dm-Markt Heggerstraße vor.
Für 30 Minuten kassiert am 29. Februar 2012 ab Uhr 16:30 ein Vorstandsmitglied im dm-Markt an der Heggerstraße. Sind Sie mit Ihrem Einkauf dabei?
Weihnachtsmarkt 2011
Am 16. und 17. Dezember 2011 standen Mitglieder und der Vorstand des Vereins auf dem Hattinger Weihnachtsmarkt. Die Hütte wird von der Sparkasse Hattingen gesponsert und steht zeitweise vielen Hattinger Gruppen und Vereinen zur Verfügung. Herzlichen Dank!
Vereinsmitglieder haben gebacken und Eierlikör produziert, schnell war das Angebot am Samstag ausverkauft. Die gestickten Tischdecken und gestrickten Schals fanden leider nicht alle einen Käufer. Goldene Fröbelsterne als kleine Glücksbringer kamen dagegen bei den Käufern bestens an.
Am Freitag, den 16. Dezember machte das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung, der Samstag war umso besser. Rund 280 Euro Netto wurde in die Vereinskasse gespült, das war unter dem Strich recht erfreulich. Gerne sind wir im nächsten Jahr wieder mit dabei.
Paritätischer legt Armutsbericht 2011 vor
Vor einer Verfestigung der Armut auf Rekordniveau warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der Veröffentlichung seines Armutsberichtes 2011. Scharfe Kritik übt der Verband an der Sozialpolitik der Bundesregierung. Er fordert die Bundesregierung zu einer rigorosen armutspolitischen Kehrtwende auf.
Rund 12 Millionen Menschen sind laut Paritätischem Armutsbericht in Deutschland armutsgefährdet – 14,5 Prozent der Bevölkerung. Alarmierend sei, dass auch in Jahren mit starkem Wirtschaftswachstum wie 2006, 2007 oder 2010 die Armut nicht zurückgegangen sei. „Es handelt sich um eine Verhärtung der Armut auf sehr hohem Niveau“, stellt Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider fest. „Wo die Wirtschaft nicht für sozialen Ausgleich sorgt, ist die Politik gefordert.“
Nach der Studie, die den Zeitraum 2005 bis 2010 umfasst, zeigen insbesondere die Bundesländer Berlin und Nordrhein-Westfalen einen deutlichen Negativtrend. Besonders besorgniserregend sei die negative Entwicklung im Ruhrgebiet. Sehr hohe Armutsquoten mit seit Jahren steigender Tendenz im größten Ballungsgebiet Deutschlands müssten in der Politik sämtliche Alarmglocken läuten lassen. „Wenn dieser Kessel mit fünf Millionen Menschen einmal zu kochen anfängt, dürfte es schwer fallen, ihn wieder abzukühlen“, warnt Schneider.
Der Paritätische fordert von der Bundesregierung eine armutspolitische Kehrtwende. Wer die Armut glaubhaft bekämpfen wolle, müsse die Regelsätze in Hartz IV erhöhen, den öffentlich geförderten Beschäftigungssektor ausbauen, die Bildungschancen benachteiligter Kinder und Jugendlicher sichern und der drohenden Altersarmut vorbeugen. Zur Finanzierung dieser Reformen dürfe die Regierung nicht länger vor der Verteilungsfrage zurückschrecken. „Es wird Zeit, nicht nur die Armut sondern auch den Reichtum in Deutschland zu enttabuisieren“, so Schneider. Der Verband fordert eine deutlich stärkere Besteuerung von großen Erbschaften, Vermögen sowie hohen Einkommen.
Den Bericht, weitere Infos und eine detaillierte Suchfunktion nach Postleitzahlen finden Sie im Internet unter: www.der-paritaetische.de/armutsbericht2011
Studie der OECD
Deutsche Einkommen driften stärker auseinander - Dezember 2011: In Deutschland wächst die Einkommenskluft zwischen Arm und Reich besonders stark. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der OECD. Dafür sei vor allem die Entwicklung der Löhne verantwortlich. Außerdem gebe es immer mehr Teilzeitarbeit und befristete Verträge. Mehr auf Tagesschau.de
Der Westen (WAZ) am 12.12.2011:
Bei den Ärmeren sinkt die Lebenserwartung
und
Wer arm ist stirbt früher - dagegen hilft nur Bildung
Web-Statistik 2011, Januar bis Dezember: 11.638 Besucher mit 19.188 Seitenaufrufen. Vielen Dank für Ihren Besuch! Wir haben uns über Ihr Interesse gefreut. Und würden uns zugleich noch mehr freuen, wenn Sie in Kontakt mit uns treten, um noch mehr über uns zu erfahren. Das möchten wir nicht nur unserer Internetseite überlassen.
Letzte Änderung am Montag, 30. Januar 2012

