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Hattingen solidarisch e.V.


Herzlich Willkommen auf unserer Internetseite

Liebe Hattinger Bürgerinnen und Bürger,
zur Überwindung von Notlagen und für mehr Chancengleichheit in unserer Stadt ist unsere Solidarität gefordert!

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen den Verein vorstellen und Sie über aktuelle Entwicklungen informieren.

 

Web-Statistik 2011, Januar bis Dezember: 11.638 Besucher mit 19.188 Seitenaufrufen. Vielen Dank für Ihren Besuch! Wir haben uns über Ihr Interesse gefreut. Und würden uns zugleich noch mehr freuen, wenn Sie in Kontakt mit uns treten, um noch mehr über uns zu erfahren. Das möchten wir nicht nur unserer Internetseite überlassen.

Kinderarmut schockiert

WAZ Hattingen vom 21. Januar 2012: Leserbeiräte der Hattinger WAZ hoffen auf Ernsthaftigkeit der Armutskonferenz und unterstreichen deren Wichtigkeit. Mehr auf derWesten.de

Gut, dass Armut endlich zum Thema wird

Rolnd Römer vom Stadtspiegel Hattingen hat am 11. Januar 2012 das Thema Armut und Armutskonferenz aufgegriffen. Hier der Artikel als PDF-Datei [1.006 KB] .

Erste Hattinger Armutskonferenz


Am 27. Januar 2012 , 14.00 bis 18.00 Uhr
Rathaus, Rathausplatz 1, 45525 Hattingen


Das Programm
Moderation: Mike Litt (WDR)


14.00 Uhr Stehcafé
14.30 Uhr Begrüßung durch Jugend- und Sozialdezernentin Beate Schiffer
14.45 Uhr Mitglied des Landtages Prof. Dr. Rainer Bovermann
„Enquetebericht und Armutsbericht des EN-Kreises“
15.15 Uhr Prof. Klaus Wermker, ehem. Leiter des Büros für Stadtentwicklung der Stadt Essen
" Gleich zu Gleich gesellt sich gern" - räumliche Auswirkungen der sozialen Spaltung der Gesellschaft
15.45 Uhr Gute Beispiele aus Hattingen – was gibt bereits
- Merlin
- Jung hilft Alt - Alt hilft Jung
- Hattingen solidarisch
- Kindergeburtstage im öffentlichen Raum
16.15 Uhr Pause - Gelegenheit zum Fachaustausch / offener Büchertisch zum Thema Armut
16.45 Uhr Arbeitsgruppen
Arbeitsgruppe 1: „Kinderarmut - präventive Maßnahmen auf lokaler Ebene“
Friedhelm Güthoff, Landesgeschäftsführer Kinderschutzbund NRW
Arbeitsgruppe 2: „Armut und Gesundheit“
P.D. Dr. Helfried Waleczek, EVK Hattingen
Arbeitsgruppe 3: " Armut im Stadtteil / Quartier"
Prof. Klaus Wermker
17.45 Uhr Plenum
Erkenntnisse aus den Workshops, Ausblick
18.45 Uhr Ausklang

Hier finden Sie den Flyer der Stadt Hattingen [431 KB] (Mit Anmeldung)
Sie wollen sich anmelden? Die Anmeldefrist endet am 18. Januar 2012!

Pressemitteilung vom 19. Januar 2012

1. Armutskonferenz in Hattingen
"Wir wollen die Armutspirale unterbrechen!"


Hattingen/Ruhr. Schon fast 100 Anmeldungen liegen vor zur Armutskonferenz der Stadt Hattingen. Damit verspricht diese Veranstaltung am Freitag, den 27. Januar 2012, zumindest was die Teilnehmer-Zahlen angeht, ein Erfolg zu werden. Dabei ist das Thema durchaus sperrig. "Die Kommunen können die Folgen der Armut nur lindern, wir selbst können keine Gesetze erlassen," so Sozialdezernentin Beate Schiffer in einem Pressegespräch im Rathaus.

Ziel der Veranstaltung soll es sein, "das Thema Armut in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Angebote in Hattingen vorzunehmen, sowie gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie wir vor Ort die Folgen von Armut lindern können", so Beigeordnete Beate Schiffer im Einladungstext zur Konferenz.

Die Armutquote in Hattingen liegt an dritter Stelle im Kreisgebiet. Bereits jedes sechste Kind in Hattingen ist auf staatliche Sozialleistungen angewiesen. Zahlen, die im "Demographiebericht der Stadtverwaltung (2009-2011)" veröffentlicht wurden, machen deutlich, dass Armut in Hattingen keine Nebensache ist. Während das Durchschnittseinkommen im gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis deutlich über dem Landesdurchschnitt liegt, liegt das Durchschnittseinkommen der Hattinger Haushalte deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Hattingen bildet hier das Schlusslicht im Kreisgebiet.

"Es ist sehr wichtig, dass wir mit dem Thema Armut an die Öffentlichkeit gehen. Wir müssen Armut aus der Diskriminierung holen, und zeigen, wie schnell man von Leistungen des Staates abhängig werden kann. Die Scham zu überwinden, kann der erste Schritt sein, um die Armutspirale zu verlassen!" so Juliane Lubisch von der städtischen Abteilung Erziehungshilfe. Große Hoffnungen setzen die Fachleute aus der Stadtverwaltung auf die Zusammenarbeit von Stadt, Sozialverbänden und den vielen ehrenamtlich engagierten Menschen in Hattingen. "Wir haben auch durch die Stadtteilkonferenzen viele wichtige Kontakte gewonnen, die helfen können, die Folgen der Armut zu lindern. Netzwerke werden für die Sozialarbeit immer wichtiger!", so Erika Beverungen-Gojdka, Fachbereich Soziales und Wohnen, im Pressegespräch.

Die Armutkonferenz wird sich von 14 bis 18 Uhr im Rathaus in Vorträgen und in Arbeitsgruppen mit einer Bestandsaufnhame und möglichen staatlichen als auch bürgerschaftlichen Hilfsangeboten beschäftigen. Wer sich für eine Teilnahme interessiert, kann mit dem Dezernat II der Stadtverwaltung Kontakt aufnehmen und sich an Sylvia Rudka, Telefon 204 5001, E-Mail: s.rudka@hattingen.de wenden.

Pressemitteilung vom 5. Januar 2012


Armutskonferenz in Hattingen - jedes 6. Kind von Armut bedroht


Hattingen/Ruhr. Die Stadt Hattingen lädt am Freitag, den 27. Januar 2012, zur 1. Hattinger Armutskonferenz ins Rathaus ein. Ziel der Veranstaltung soll es sein, "das Thema Armut in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Angebote in Hattingen vorzunehmen sowie gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie wir vor Ort die Folgen von Armut lindern können", so Sozialdezernentin Beate Schiffer im Einladungstext.

Zahlen, die im "Demographiebericht der Stadtverwaltung (2009-2011)" veröffentlicht wurden, machen die Relevanz des Themas für die Stadt Hattingen deutlich. So ist in Hattingen das durchschnittliche Einkommen deutlich geringer als in den meisten anderen Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises. Während das Durchschnittseinkommen im gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis deutlich über dem Landesdurchschnitt liegt, liegt das Durchschnittseinkommen der Hattinger Haushalte deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Hattingen bildet hier das Schlusslicht im Kreisgebiet.

Die Armutquote liegt an dritter Stelle im Kreisgebiet. Bereits jedes sechste Kind in Hattingen ist auf staatliche Sozialleistungen angewiesen.

Die Armutkonferenz wird sich von 14 bis 18 Uhr in Vorträgen und in Arbeitsgruppen mit einer Bestandsaufnhame und möglichen staatlichen als auch bürgerschaftlichen Hilfsangeboten beschäftigen.

Wer sich für eine Teilnahme interessiert, kann mit dem Dezernat II der Stadtverwaltung Kontakt aufnehmen und sich an Sylvia Rudka, Telefon 204 5001, E-Mail: s.rudka@hattingen.de wenden.


dm Kassenaktion 29. Februr 2012

dm-drogerie markt und die Deutsche UNESCO-Kommission führen ihr gemeinsames Engagement mit "Ideen Initiative Zukunft" auch in Hattingen fort.

"Alle Projekte, die sich in einem dm-Markt vorstellen, laden wir im Februar 2012 zur Teilnahmean einer dm-Kassieraktion ein: Für kurze Zeit schlüpfen die Teilnehmer in die Rolle eines dm-Mitarbeiters, nehmen hinter der Kasse Platz und ziehen die Waren der Kunden über den Kassenscanner. Die Einnahmen, die in Ihrem dm-Markt erzielt werden, spendet dm zu gleichen Teilen an die teilnehmenden Projektgruppen des jeweiligen Markts".

Für 30 Minuten kassiert am 29. Februar 2012 ab Uhr 16:30 ein Vorstandsmitglied im dm-Markt an der Heggerstraße. Sind Sie mit Ihrem Einkauf dabei?

 

Weihnachtsmarkt 2011


Am 16. und 17. Dezember 2011 standen Mitglieder und der Vorstand des Vereins auf dem Hattinger Weihnachtsmarkt.
Die Hütte wird von der Sparkasse Hattingen gesponsert und steht zeitweise vielen Hattinger Gruppen und Vereinen zur Verfügung. Herzlichen Dank!

Vereinsmitglieder haben gebacken und Eierlikör produziert, schnell war das Angebot am Samstag ausverkauft. Die gestickten Tischdecken und gestrickten Schals fanden leider nicht alle einen Käufer. Goldene Fröbelsterne als kleine Glücksbringer kamen dagegen bei den Käufern bestens an.

Am Freitag, den 16. Dezember machte das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung, der Samstag war umso besser. Rund 280 Euro Netto wurde in die Vereinskasse gespült, das war unter dem Strich recht erfreulich. Gerne sind wir im nächsten Jahr wieder mit dabei.


Paritätischer legt Armutsbericht 2011 vor


Vor einer Verfestigung der Armut auf Rekordniveau warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der Veröffentlichung seines Armutsberichtes 2011. Scharfe Kritik übt der Verband an der Sozialpolitik der Bundesregierung. Er fordert die Bundesregierung zu einer rigorosen armutspolitischen Kehrtwende auf.

Rund 12 Millionen Menschen sind laut Paritätischem Armutsbericht in Deutschland armutsgefährdet – 14,5 Prozent der Bevölkerung. Alarmierend sei, dass auch in Jahren mit starkem Wirtschaftswachstum wie 2006, 2007 oder 2010 die Armut nicht zurückgegangen sei. „Es handelt sich um eine Verhärtung der Armut auf sehr hohem Niveau“, stellt Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider fest. „Wo die Wirtschaft nicht für sozialen Ausgleich sorgt, ist die Politik gefordert.“

Nach der Studie, die den Zeitraum 2005 bis 2010 umfasst, zeigen insbesondere die Bundesländer Berlin und Nordrhein-Westfalen einen deutlichen Negativtrend. Besonders besorgniserregend sei die negative Entwicklung im Ruhrgebiet. Sehr hohe Armutsquoten mit seit Jahren steigender Tendenz im größten Ballungsgebiet Deutschlands müssten in der Politik sämtliche Alarmglocken läuten lassen. „Wenn dieser Kessel mit fünf Millionen Menschen einmal zu kochen anfängt, dürfte es schwer fallen, ihn wieder abzukühlen“, warnt Schneider.

Der Paritätische fordert von der Bundesregierung eine armutspolitische Kehrtwende. Wer die Armut glaubhaft bekämpfen wolle, müsse die Regelsätze in Hartz IV erhöhen, den öffentlich geförderten Beschäftigungssektor ausbauen, die Bildungschancen benachteiligter Kinder und Jugendlicher sichern und der drohenden Altersarmut vorbeugen. Zur Finanzierung dieser Reformen dürfe die Regierung nicht länger vor der Verteilungsfrage zurückschrecken. „Es wird Zeit, nicht nur die Armut sondern auch den Reichtum in Deutschland zu enttabuisieren“, so Schneider. Der Verband fordert eine deutlich stärkere Besteuerung von großen Erbschaften, Vermögen sowie hohen Einkommen.

Den Bericht, weitere Infos und eine detaillierte Suchfunktion nach Postleitzahlen finden Sie im Internet unter: www.der-paritaetische.de/armutsbericht2011

Studie der OECD


Deutsche Einkommen driften stärker auseinander - Dezember 2011:
In Deutschland wächst die Einkommenskluft zwischen Arm und Reich besonders stark. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der OECD. Dafür sei vor allem die Entwicklung der Löhne verantwortlich. Außerdem gebe es immer mehr Teilzeitarbeit und befristete Verträge. Mehr auf Tagesschau.de

Der Westen (WAZ) am 12.12.2011:


Bei den Ärmeren sinkt die Lebenserwartung
und
Wer arm ist stirbt früher - dagegen hilft nur Bildung


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Letzte Änderung am Dienstag, 24. Januar 2012