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Hattingen solidarisch e.V.


Herzlich Willkommen auf unserer Internetseite

Liebe Hattinger Bürgerinnen und Bürger,
zur Überwindung von Notlagen und für mehr Chancengleichheit in unserer Stadt ist unsere Solidarität gefordert!

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen den Verein vorstellen und Sie über aktuelle Entwicklungen informieren.

 

Der Kinderarmut begegnen...

Vertrag und Diskussion im Rathaus Hattingen am 29. März 2012 als Folgeveranstaltung zur 1. Hattinger Armutskonferenz

Vorgestellt wurde das Thema von Martin Debener - der Paritätische NRW, Veranstalter war der Kinderschutzbund Hattingen. Drei Vorstandsmitglieder von "Hattingen solidarisch e.V." haben an der Sitzung teilgenommen.

Eindringlich hat Martin Debener die negative Entwicklung der Einkommensarmut und die daraus resultierenden Kinderarmut dargestellt.

Das Bildungs- und Teilhabegesetz (BTP) sieht einige Leistungen vor. Bedarfe für Bildung und Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft werden bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen neben dem Regelbedarf gesondert berücksichtigt für:

1. tatsächliche Aufwendungen für mehrtägige Klassenfahrten und mehrtägige Kitafahrten,
2. Ausstattung von Schülerinnen und Schülern mit persönlichem Schulbedarf,
3. erforderliche tatsächliche Aufwendungen für die Schülerbeförderung,
4. Bedarfe zur Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft.

Große Hürden bildet die undurchsichtige Bürokratie und damit der Zugang zu den BTP Leistungen. Bei Leistungsbewilligung besteht außerdem eine große Gefahr der Stigmatisierung der Kinder, zum Beispiel durch die Dokumentationspflicht der Mittagsverpflegung oder wenn Eltern den Eigenanteil von 1 Euro je Essen nicht zahlen.

Martin Debener fordert daher Handlungsketten auch in Hattingen zu bilden. Die Armutsprävention von Kindern und Jugendlichen sollte alle Beteiligten vernetzen: Hebammen, Ärzte, Tagesmütter. KiTas, Horte, Schulen, Kinderschutzbund, Jugendhilfe, Bildungsträger, Stadtwerke, ÖPNV, öffentliche Einrichtungen, Politik und Verwaltung sowie alle freien Institutionen und Vereine. Es gilt Wohnungsräumungen zu verhindern, Stromsperren zu vermeiden und eine Schuldnerberatung mit den Energieversorgern aufzubauen.

Weitere Informationen:
www.tacheles-sozialhilfe.de
www.erwerbslos.de
www.gesetze-im-internet.de
www.sozialgerichtsbarkeit.de

 

Stadtspiegel am 21. März 2012

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dm Kassenaktion 29. Februr 2012


dm-drogerie markt und die Deutsche UNESCO-Kommission führen ihr gemeinsames Engagement mit "Ideen Initiative Zukunft" auch in Hattingen fort.

"Alle Projekte, die sich in einem dm-Markt vorstellen, laden wir im Februar 2012 zur Teilnahmean einer dm-Kassieraktion ein: Für kurze Zeit schlüpfen die Teilnehmer in die Rolle eines dm-Mitarbeiters, nehmen hinter der Kasse Platz und ziehen die Waren der Kunden über den Kassenscanner. Die Einnahmen, die in Ihrem dm-Markt erzielt werden, spendet dm zu gleichen Teilen an die teilnehmenden Projektgruppen des jeweiligen Markts".

Am 22. Februar 2012, ab 16 Uhr, stellte sich der Verein für 2 Stunden im dm-Markt Heggerstraße vor.

Für 30 Minuten kassierte am 29. Februar 2012 ab Uhr 16:00 ein Vorstandsmitglied im dm-Markt an der Heggerstraße. 602 Euro Umsatz wurden erzielt, dieser Betrag wurde von dm auf 700 Euro ausgestockt.

 

Stadtspiegel am 29. Februar 2012

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Vorstand nach den Wahlen am 8. Februar 2012

Vorstandswahlen am 8. Februar 2012

Von links: Daniela Lindgraf (Beisitzerin) Beate Loewe (Kassiererin) Andrea Steinbach (stv. Vorsitzende) Bernd Loewe (Vorsitzender), Manfred Taubert (Beisitzer), Ulrike Dieckmann (stv. Vorsitzende), Mohamed Bourzoufi (Beisitzer)

Pressemitteilung Stadt Hattingen

13. Februar 2012
Erste Hattinger Armutskonferenz

Hattingen/Ruhr. Die erste Hattinger Armutskonferenz am 27. Januar 2012 ist auf überregionales Interesse gestoßen und hat auch in der Stadt Hattingen selbst eine gute Resonanz erfahren. Wie die städtische Sozialdezernentin, Beate Schiffer, hervorhebt, wurden zur Veranstaltung im Rathaus etwa 200 Teilnehmer registriert. Schiffer: "Die außerordentlich gute Resonanz in Hattingen hat uns alle überrascht. Das gegenseitige Kennenlernen und der damit verbundene Austausch war ein wichtiger erster Schritt."

Die Ergebnisse und Erkenntnisse der Armutskonferenz sollen in die Stadtteil- und Trägerkonferenzen und die Arbeit des Bündnis für Familie eingespeist werden. Sozialdezernentin Schiffer: "Wir haben bewusst darauf verzichtet, nach Patentrezepten zu suchen, sondern wir wollen die vielen Aspekte der Hilfe thematisieren. Jetzt wird es darauf ankommen, das Thema Armut weiter offensiv in der Öffentlichkeit zu behandeln und bei allen Aktivitäten zu berücksichtigen!"

So soll Thema "Armut und Gesundheit" im Kooperationsprojekt "med in Hattingen" behandelt werden. Darüber hinaus soll eine stadtteilgenaue Datenerfassung Aufschluss über die räumliche Situation geben und ebenfalls in die Konferenzen aber auch in die Stadtentwicklungsplanung einfließen.

Zum wichtigen Thema "Bildung" kündigte die Sozialdezernentin an, "für mehr Information und Transparenz zu sorgen, um den Umgang für Institutionen zu vereinfachen." Die erste Hattinger Armutskonferenz wird auch ein Tagesordnungspunkt in der kommenden Sitzung des Sozialausschusses am 15.2. sein.

Erste Hattinger Armutskonferenz


Die Armutskonferenz am 27. Janaur 2012 war mit rund 100 Menschen gut besucht!

Der große Ratssaal und die Empore waren neben Akteuren aus der Verwaltung, Institutionen und Vereinen, mit vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern gefüllt.

Der Begrüßung durch die Jugend- und Sozialdezernentin Beate Schiffer schloss sich ein Vortrag vom Mitglied des Landtages Prof. Dr. Rainer Bovermann zum „Enquetebericht und Armutsbericht des EN-Kreises", bezogen auf Kinderarmut. Prof. Klaus Wermker, ehem. Leiter des Büros für Stadtentwicklung der Stadt Essen referierte über die räumliche Auswirkungen der sozialen Spaltung der Gesellschaft, leider fehlte hier der Bezug zu Hattingen.

Gute Beispiele aus Hattingen stellten sich vor:
- Merlin e.V.
- Jung hilft Alt - Alt hilft Jung in Welper
- Hattingen solidarisch e.V.
- Kindergeburtstage im öffentlichen Raum (Kinderschutzbund)

In Arbeitsgruppen wurde „Kinderarmut - präventive Maßnahmen auf lokaler Ebene“ unter der Leitung von Friedhelm Güthoff, Landesgeschäftsführer des Kinderschutzbundes NRW diskutiert. „Armut und Gesundheit“ wurde Dr. Helfried Waleczek, EVK Hattingen geleitet. Prof. Klaus Wermker leitete die dritte Arbeitsgruppe: "Armut im Stadtteil bzw. Quartier".

Frau Beate Schiffer erläuterte in ihrem Schlusswort, dass die Ergebnisse intern diskutiert werden. Jetzt darf man gespannt sein, welche Rückschlüsse aus der Konferenz gezogen werden.

Vom Verein Hattingen solidarisch e.V. beteiligten sich 9 Mitglieder.

Armutskonferenz WAZ Hattingen

Foto: Udo Kreikenbohm / WAZ FotoPool

Vorne von links: Prof. Klaus Wermker, Prof. Dr. Rainer Bovermann, Dr. Helfried Waleczek und Bernd Loewe

16,5 Prozent Kinderarmut in Hattingen

„Hattingen steht mit einem Anteil von 16,5 Prozent Kinderarmut an dritter Stelle im gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis und liegt mit diesem Wert zudem über dem Durchschnitt“, erklärt Prof. Dr. Rainer Bovermann, Mitglied des Landtags NRW. Auf der ersten Hattinger Armutskonferenz gibt er einen Überblick über die Arbeit der Enquete-Kommission, die sich von 2006 bis 2008 im Landtag mit dem Thema „Chancen für Kinder“ auseinander gesetzt hat.
Mehr auf DerWesten.de/Hattingen

WAZ Hattingen: Keine Lösung für Armut
Ursachen und Mängel sollen auch nach Konferenz diskutiert werden, die über Bildung, Gesundheit und Integration sprach.
Mehr auf DerWesten.de/Hattingen

dm alverde Februar 2012

Kundenzeitschrift dm Markt

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Studie der OECD


Deutsche Einkommen driften stärker auseinander - Dezember 2011:
In Deutschland wächst die Einkommenskluft zwischen Arm und Reich besonders stark. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der OECD. Dafür sei vor allem die Entwicklung der Löhne verantwortlich. Außerdem gebe es immer mehr Teilzeitarbeit und befristete Verträge. Mehr auf Tagesschau.de

Paritätischer legt Armutsbericht 2011 vor


Vor einer Verfestigung der Armut auf Rekordniveau warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der Veröffentlichung seines Armutsberichtes 2011. Scharfe Kritik übt der Verband an der Sozialpolitik der Bundesregierung. Er fordert die Bundesregierung zu einer rigorosen armutspolitischen Kehrtwende auf.

Rund 12 Millionen Menschen sind laut Paritätischem Armutsbericht in Deutschland armutsgefährdet – 14,5 Prozent der Bevölkerung. Alarmierend sei, dass auch in Jahren mit starkem Wirtschaftswachstum wie 2006, 2007 oder 2010 die Armut nicht zurückgegangen sei. „Es handelt sich um eine Verhärtung der Armut auf sehr hohem Niveau“, stellt Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider fest. „Wo die Wirtschaft nicht für sozialen Ausgleich sorgt, ist die Politik gefordert.“

Nach der Studie, die den Zeitraum 2005 bis 2010 umfasst, zeigen insbesondere die Bundesländer Berlin und Nordrhein-Westfalen einen deutlichen Negativtrend. Besonders besorgniserregend sei die negative Entwicklung im Ruhrgebiet. Sehr hohe Armutsquoten mit seit Jahren steigender Tendenz im größten Ballungsgebiet Deutschlands müssten in der Politik sämtliche Alarmglocken läuten lassen. „Wenn dieser Kessel mit fünf Millionen Menschen einmal zu kochen anfängt, dürfte es schwer fallen, ihn wieder abzukühlen“, warnt Schneider.

Der Paritätische fordert von der Bundesregierung eine armutspolitische Kehrtwende. Wer die Armut glaubhaft bekämpfen wolle, müsse die Regelsätze in Hartz IV erhöhen, den öffentlich geförderten Beschäftigungssektor ausbauen, die Bildungschancen benachteiligter Kinder und Jugendlicher sichern und der drohenden Altersarmut vorbeugen. Zur Finanzierung dieser Reformen dürfe die Regierung nicht länger vor der Verteilungsfrage zurückschrecken. „Es wird Zeit, nicht nur die Armut sondern auch den Reichtum in Deutschland zu enttabuisieren“, so Schneider. Der Verband fordert eine deutlich stärkere Besteuerung von großen Erbschaften, Vermögen sowie hohen Einkommen.

Den Bericht, weitere Infos und eine detaillierte Suchfunktion nach Postleitzahlen finden Sie im Internet unter: www.der-paritaetische.de/armutsbericht2011

Der Westen (WAZ) am 12.12.2011:


Bei den Ärmeren sinkt die Lebenserwartung
und
Wer arm ist stirbt früher - dagegen hilft nur Bildung


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Letzte Änderung am Sonntag, 6. Mai 2012